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Start Tour 2019“ des italienischen Musikers Ligabue

Olympiastadion Rom

Der italienische Rocker hat soeben seine „Start Tour 2019“ abgeschlossen, die er und seine fünfköpfige Band ab dem 14. Juni mit einem beeindruckenden Bühnenaufbau in neun italienischen Sportarenen absolvierten. Nach einer 29-jährigen Karriere an der Spitze der Charts und einer riskanten Stimmbandoperation, die erst ein Jahr zurückliegt, steht Ligabue nun mit seiner elektrischen Gitarre, seiner kraftvollen Stimme, einem brandneuen Bühnenaufbau und 236 TT+ Lautsprechern von RCF wieder im Rampenlicht.

Die Bühne ist 58 Meter breit und 22 Meter tief. Den Bühnenhintergrund bildet eine mächtige Metallkonstruktion, an der drei LED-Bildschirme das „L“ aus dem Namen des Künstlers bilden und eine Vielzahl von Lichtquellen beeindruckende visuelle Effekte erzeugen.

Die Beschallungsanlage besteht aus insgesamt 236 Elementen des bewährten TT+ Systems von RCF, allesamt miteinander vernetzt über die RDNet Management-Software, die nun in der Version 3.1 verfügbar ist und jede einzelne Komponente des Systems steuert und überwacht.

„Wir nutzen Ligabues TT + System nun schon seit geraumer Zeit und sind bei jedem Konzert mit dem Ergebnis äußerst zufrieden. Seit der Integration der FiRPHASE Algorithmen in den DSP ist das System sogar noch leistungsfähiger geworden und liefert jedes Mal garantiert den neutralen und angenehmen Klang, den ich haben will.“

Systemdesigner Emanuele Morlini beschreibt die Audioanlage im Detail: „Das Kernstück des Systems bilden jeweils 24 TTL 55-A Module für die Hauptbeschallung in einer Links-/Rechts-Konfiguration mit einer Grenzfrequenz von 100 Hz (insgesamt 48 Module), kombiniert mit 12 TTL 36-AS Subwoofer-Modulen, die ebenfalls in einer Links-/Rechts-Konfiguration hinter der Hauptanlage geflogen werden (insgesamt 24 Module). Die Subwoofer arbeiten im Frequenzbereich zwischen 60 und 100 Hz und sorgen dafür, dass die Tiefbasswiedergabe den gesamten Zuschauerbereich abdeckt.“ Zwanzig TTL 55-A Module kamen auf jeder Seite zum Einsatz, um die Abdeckung nach links und rechts auf 180° zu erweitern (insgesamt 40 Module).

"SEIT DER INTEGRATION DER FIRPHASE-ALGORITHMEN IN DEN DSP IST DAS SYSTEM SOGAR NOCH LEISTUNGSFÄHIGER GEWORDEN UND LIEFERT JEDES MAL GARANTIERT DEN NEUTRALEN UND ANGENEHMEN KLANG, DEN ICH HABEN WILL.“

Für die erweiterte Abdeckung der tiefen Frequenzen sorgten 60 TTS 56-A Subwoofer-Module, die in gestapelten Dreiergruppen in Nieren-Konfiguration installiert wurden. Da die Kontinuität der externen Segmente durch zwei frontale Laufstege durchbrochen wurde, erfolgte hier ein Ausgleich durch einige ausgefeilte Einstellungen in der RCF RDNet Management-Software. Die Subwoofer an den äußersten seitlichen Enden wurden zudem in einer End-Fire-Konfiguration positioniert, um die Abdeckung über 180° hinaus zu erweitern.

„Die Abdeckung der ersten Sitzreihen wurde durch 16 TTL 33-A Module unterstützt, die im vorderen Bühnenbereich als Front-Fills zum Einsatz kamen. Außerdem fungierten 4 Cluster aus 12 TTL 55-A Modulen als Delay-Systeme in den Stadien, die keine fest installierten Delays boten (alle außer Mailand und Rom)“, erklärt Morlini, während er die Konstruktionszeichnung der Anlage präsentiert. „Dieser Aufbau sorgt für einen konstanten Schalldruckpegel, und im gesamten Zuschauerbereich gibt es keine merklichen Auslöschungen. Gleichzeitig gewährleistet eine hervorragende Absenkung auf der Bühne einen trockenen Mikrofonklang und eine optimale Akustik für die Musiker.“

„Diese Anlage würde ich gern viel öfter nutzen. Die Qualität des Systems ist bemerkenswert und auch mehr als 10 Jahre nach seiner Markteinführung überzeugend“, ergänzt Alberto Butturini. „Ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, beim Optimierungsprozess für dieses System mitzuwirken. RCF macht bei großen Anlagen eine sehr gute Figur.“
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