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RCF sorgt für brillanten Sound beim Singer-Songwriter-Wettbewerb ProSceniUm in Assisi

Bei der zweiten Ausgabe des Singer-Songwriter-Wettbewerbs „ProSceniUm Città di Assisi – Festival della canzone d’autore“ standen sich am 26. Oktober im Teatro Lyrick in Assisi zwölf Sängerinnen und Sänger im Finale gegenüber. Unter dem Applaus der zahlreichen Gäste, darunter Ron, Mauro Casciari, Roger Wright und Eric Appapoulay, wurde am Ende die Sängerin Lapard zur Gewinnerin gekürt. „Bereits zum zweiten Mal hat uns der künstlerische Leiter Roberto Lipari die Planung und Bereitstellung der Audio- und Lichttechnik für das Event anvertraut”, berichtet Vincenzo Casadidio von New Wave Srl. „In diesem Jahr waren die technischen Anforderungen der Produktion recht umfangreich und haben uns großen Einsatz abverlangt.“

"Wir arbeiten seit vielen Jahren mit RCF zusammen und die Marke hat sich bei Veranstaltungen aller Größenordnungen als absolut zuverlässig erwiesen"

Das Konzert mit Unterstützung durch ein 35-köpfiges Orchester ist als TV-Format konzipiert und wurde per Live-Stream übertragen.Das Teatro Lyrick bietet dafür zwar eine wunderbare architektonische Kulisse, stellt hinsichtlich der Akustik allerdings eine große Herausforderung dar. Es handelt sich um einen modernen Theatersaal mit einer Tiefe von über 60 Metern, der rund 1000 Besuchern Platz bietet und dessen Sitzreihen in den fünf Zuschauerbereichen jeweils unterschiedlich stark abfallen. „Nach einer ersten Analyse vor Ort, die wir zusammen mit der Produktionsleitung durchgeführt haben, schickte ich die Messungen an Giovanni Bugari von der RCF Engineering Support Group, der das gesamte PA-Konzept des Saales betreut hat. Angesichts der Größe des diesjährigen Events haben wir in die Vollen gegriffen und eine beachtliche Zahl von über 40 RCF Lautsprechern installiert. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit RCF zusammen und die Marke hat sich bei Veranstaltungen aller Größenordnungen als absolut zuverlässig erwiesen, darunter auch das Jazzfestival Umbria Jazz”, betont Casadidio.
„Für das Projekt haben wir 2 Cluster aus 12 RCF HDL 10-A als Haupt-PA installiert. Damit konnten wir den gesamten Saal abdecken - die Delay Lines dienten lediglich zum Auffrischen des Sounds. In einem Theater mit einer so niedrigen Bühnenöffnung (nur 5,50 m) wirken die beiden 3,50 m hohen Cluster ziemlich beeindruckend. Sie wurden an einem Ring in ca. 8 m Höhe montiert, um die Sicht der Zuschauer nicht zu beeinträchtigen. Bei diesem Aufbau musste jedoch in den ersten Reihen der Bassbereich aufgefüllt werden. Dazu haben wir die hervorragenden RCF TT 052-A installiert, die sich aufgrund ihrer kompakten Größe und ihres Klangbilds perfekt dafür eignen. Bei den Subwoofern fiel die Wahl auf die bewährten RCF SUB 8006-AS.” Davon kamen 6 Stück zum Einsatz, die bogenförmig entlang des vorderen Bühnenrands aufgestellt wurden. Eine besondere Rolle spielten die Delay Lines: An der zweiten und dritten Traverse im Saal wurden 12 RCF HDL 6-A in 3er-Clustern installiert, um das Gefälle des Zuschauerraums auszugleichen. Als Bühnenmonitore für die Künstler kamen RCF TT 25-CXA zum Einsatz.

"RCF, die für die Wünsche ihrer Kunden immer ein offenes Ohr haben"

„Nach der sorgfältigen Einmessung haben wir eine optimale Abdeckung und eine sehr rückkopplungsfeste Bühne erzielt, was bei der Vielzahl an Kondensatormikrofonen eine beachtliche Leistung ist. Wir hoffen, dass bald all unsere Systeme RDNet-kompatibel sein werden, denn für so ein komplexes Setting benötigt man ein Lautsprecher-Management-System, über das sich Abdeckung, Equalizing und Delay steuern lassen. Hier mussten wir auf einen externen Prozessor zurückgreifen.“ Casadidio erklärt weiter: „In diesem Jahr hat man uns auch den FOH-Mix anvertraut. Angesichts der Art des Events und der vielen akustischen Instrumente (16 Streicher, 8 Bläser) habe ich Giovanni daher um einen möglichst transparenten und natürlichen Klang in den Höhen und einen tiefen, aber perfekt abgestimmten Bass gebeten. Wir haben einen sehr angenehmen Klang erzielt, mit einer gleichmäßigen Abdeckung im ganzen Saal – wir waren sehr zufrieden. Bei solchen Veranstaltungen geht es nicht um maximale Lautstärke, es soll aber das gesamte Orchester hörbar sein, mit den Stimmen der Sängerinnen und Sänger im Vordergrund, nach dem Vorbild des Festivals in Sanremo.”
Das Festival in Assisi war schon allein in Zahlen beeindruckend: rund 200 Moving Heads mit 6144 DMX-Kanälen auf zwei Lichtmischpulten (davon 1 als Backup), eine beinahe 100 m2 große LED-Wand, kilometerweise Kabel und eine vollständig von RCF ausgestattete Beschallung mit 6 Digitalmixern (2 Backups), alle mit USV abgesichert, und insgesamt 422 verfügbaren Audiokanälen. Für den Fall eines notwendigen Wechsels in Echtzeit standen ständig ein zweiter Mix und ein Ersatz-Lichtmischpult bereit, es gab 128 MADI-Aufnahmespuren für den Virtual Soundcheck, dazu 15 Rechner, über 90 kabelgebundene Audiokanäle, 20 Funksysteme und eine große Zahl von DPA 4099, die sich perfekt für Orchesterinstrumente eignen, 21 In-Ear-Monitoring Systeme für Band, Bläser, Chor und Dirigent inklusive Powerplay-Digitalmixer für die Streicher, verschiedene drahtlose In-Ear-Systeme für die Gäste (Ron, Roger Wright und den Gitarrist von Cat Stevens), 4 Toningenieure, 3 Veranstaltungstechniker und 3 Lichtdesigner, 4 Leute für die LED-Wand, 8 Kameraleute und als i-Tüpfelchen zwei Frontmonitore, die von allen gelobt wurden. „Ich danke der Produktionsleitung von ProSceniUm, dass sie uns auch in diesem Jahr die Technik des Festivals anvertraut hat, allen Technikern, die ihre Arbeit absolut professionell erledigt haben, und vor allem (ohne Namen zu nennen, aber jeder weiß, wen ich meine) RCF, die für die Wünsche ihrer Kunden immer ein offenes Ohr haben.”
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