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Installation

RCF HDL20-A IM BERÜHMTEN KUNSTPALAST VON NEWCASTLE INSTALLIERT

Die Veranstaltungsfläche im zentralen Saal wurde mit einem hochwertigen System ausgestattet

Der Kunstpalast, eines der repräsentativsten Gebäude von Newcastle-upon-Tyne, wurde mit einem HDL20-A-System der Serie D Line von RCF ausgestattet. Die lokalen technischen Lieferanten der Firma Nitelites haben sich direkt mit dem neuen Inhaber, der Wylam-Brauerei, in Verbindung gesetzt.
Der Hauptsaal des Kunstpalastes, dem letzten Gebäude, das vom Ausstellungsgelände North East Exhibition von 1929 übrig geblieben ist, wurde vom Prinzen von Wales (später Edward VIII) im kürzlich sanierten Ausstellungspark eingeweiht. Die Wylam-Brauerei hat ihr Hauptquartier dorthin verlegt und das fast zehn Jahre lang vernachlässigte Denkmal in eine voll betriebsfähige Brauerei und einen Veranstaltungsraum verwandelt. In der Vergangenheit diente es als Wissenschaftsmuseum und als Museum für Militärfahrzeuge. Im Hauptsaal finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die ein hochmodernes Soundsystem voraussetzen: ein Brauereimarkt, Livemusik (darunter die Nummer 1 in der Rangordnung verkaufter Alben, Michael Kiwanuka), Gastronomie-Events, Hochzeiten und Firmenevents, mit einer maximalen Kapazität von 800 Stehplätzen.
Nitelites wurde vom Veranstaltungsleiter (und Mitinhaber der Brauerei) Dave Stone, einem berühmten Förderer der lokalen Musikszene, in das Projekt eingebunden. „Wir haben ihnen die Umsetzung einer Installation anvertraut, die der breiten, hier stattfindenden Veranstaltungs-Palette gewachsen ist“, sagte er. Stone kannte bereits die Qualität der Produkte von RCF, da er mit dem italienischen Hersteller zuvor schon in anderen Arbeitsumgebungen zu tun hatte. Entsprechend wusste er auch, dass der Lagerbestand von Nitelites unter Toningenieuren gerne gesehen ist und von anderen Produkten gegebenenfalls unterstützt werden kann.
Der Direktor von Nitelites und Audio-Systemdesigner Andy Magee hat die Herausforderungen des Gebäudes mit seiner Glaskuppel und dem damit einhergehenden Problem des Klangverlustes nach draußen sowie einem sehr starken internen Rückhall sofort erkannt. „Zu Beginn schränkte die Vorstudie erheblich den Schalldruckpegel ein, aber es ist uns gelungen, die Klarheit des HDL20-A und unsere Fähigkeit zu zeigen und die Energie auf die Tanzfläche zu richten. Damit konnten wir die Grenzen auf 100 dB anheben“, fügte er hinzu. Ein weiterer Schub ergab sich durch das mit EASE Focus 3 erstellte virtuelle Umgebungsmodell.
Magee fügte hinzu, dass ihm die Entscheidung zur Wahl dieses vielverkauften Systems mit sechs auf jeder Seite aufgehängten Elementen leicht gefallen ist, was vor allem dem Dispersionsmuster von 100° x 15° zu verdanken ist. „Die Investitionsrendite ist sehr hoch und die Anlage lässt sich wirklich mühelos und schnell in einen betriebsbereiten Zustand versetzen“, sagte er. Vor der Bühne wurden fünf leistungsstarke Subwoofer vom Typ TTS36-A mit zwei 18 Zoll Neodym-Woofern platziert. Außerdem wurden sechs RCF NX15-SMA als Bühnenmonitore verwendet.
Andy Magee hat einen weiteren Vorteil des Systems hervorgehoben. „Die Brauerei braucht keinen Vollzeit-Toningenieur, sondern arbeitet mit freiberuflichen Tontechnikern, die das System größtenteils bereits kennen. Die Tatsache, dass der HDL20-A mit verschiedenen Tasten zum Einschalten von Korrekturinstrumenten ausgestattet ist, verleiht ihnen die Möglichkeit, die Niederfrequenz- und Mitteltöner bedarfsgerecht anzupassen.“ Er kommentierte auch, dass die Soft-Touch-Filter und EQ-Regler leicht verständlich sind. Der Mann von Nitelites schließt: „Es gibt viele dynamische Einstellungen in dem System, die es dem Kunden ermöglichen, eine Vielzahl von Events zu bewältigen. Gleichzeitig ist es uns gelungen, den Rückhall wirklich minimal zu halten.“ Dave Stone stimmt zu. „Es war uns nicht möglich, den Saal umzubauen, um die Akustik zu verbessern. Aber Nitelites hat mit dem RCF-System wirklich die richtige Wahl getroffen. Wir haben ein optimales Feedback erhalten und das System hat sich bei vielen Szenarien und Gelegenheiten als äußerst funktionstüchtig erwiesen.“
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